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Obwohl
die Motoren anspruchslos in der Wartung sind, sollte man die
Wartungsintervalle schon nach Möglichkeit einhalten, dann kann
man sicher sein,
dass der Motor noch lange schön und rund
läuft.
Tipp: Beim Kauf lohnt es sich oft, diesen
komplett zu Warten, da man nie weiß, was alles wann mal
gemacht wurde.
1. Wartungsplan
2. Benzin und Tank
3.
Vergaser
4.
Luftfilter
5.
Auspuff und Entkohlen
6.
Zündung
7.
Regler
8.
Kühlung
9.
Zubehör
Alle
Filter und der Feinregler sind
täglich, bzw. vor dem Start zu kontrollieren. Nicht
aufgeführte Teile
werden nach Bedarf kontrolliert, je nach Arbeitsort (z.B. staubig) auch
früher.
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Alle
10 St.
Bei Bedarf
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Alle
20 St.
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Alle
50 St.
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Alle 200 St.
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Naßluftfilter
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X
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Kokosfilter
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X
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Staubfilteranlage
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X
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Ölbadluftfilter
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X
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Feinregler
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X
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Hebelstarter
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X
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Getriebe
Fettschmierung
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X
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Getriebe
Ölschmierung
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(X)
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X
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Zweistufenregler
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X
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Anschluss
für biegsame Welle
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X
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Kühlluftgebläse
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X
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Vergaser
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X
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Auspuffanlage
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X
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Kraftstofffilter
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X
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Zündanlage
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X
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Schraubverbindungen
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X
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Das
verwendete Öl zum mischen muss ein extra Zweitaktöl
der Viskosität SAE 40 oder 50 (etwa Öl für
Motorräder) sein, kein normales Motorenöl wie 15W40.
Das
angegebene Mischungsverhältnis sollte ebenfalls eingehalten
werden auch wenn es z.B. ein modernes Hochleistungsöl ist.
Allerdings ist dann eine Abweichung um etwa +- 1:05 (bei 1:25
1:20-1:30) nicht allzu tragisch.
Beim Benzin reicht das "billigste", sprich eines mit der Oktanzahl 91,
bzw. 95. Das Mischen muss sorgfältig vorgenommen werden, da
sich das Öl nicht einfach so vermischt. Beim mischen und
einfüllen in den Tank ist auf größte
Sauberkeit zu achten. Viele Tanks haben daher schon einen Vorfilter in
der Tanköffnung. Ebenso ist bei so gut wie allen auch ein
Filter direkt im Benzinhahn eingebaut. Zusätzlich kann zu
Sicherheit
ein Filter in den Benzinschlauch eingesetzt werden. Dabei sollte es
aber ein großer Lamellenfilter sein oder ein kleiner
Plastikfilter. Der Lamellenfilter hat den Nachteil, dass er das
Öl aufsaugt und es u.U. zu einem Kolbenfresser kommen kann.
Stahltanks neigen gewöhnlich zum rosten, die Rostpartikel
können den Filter verstopfen, es können auch Teile
durch den Filter gelangen und den Hahn und Vergaser verstopfen.
Gleiches gilt auch für Dreck, der mit den Jahren in den Tank
gelangt. Benzinleitungen werden mit der Zeit porös und
können ebenfalls den Vergaser verstopfen.
Bei der Benzin-Ölmischung ist noch zu beachten, dass es sich
mit der Zeit entmischt und auch zündunwillig wird. Daher
sollte es nach spätestens einem Jahr entsorgt werden.
Hier
die häufigsten Vergaser in zerlegter Form. Leider kann ich
nicht alle Typen aufführen, da ich nicht die notwendigen
Unterlagen besitze. Außerdem ist die Typenvielfalt sehr
groß, es würde somit unübersichtlich
werden.
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Kolbenschieber-Seitenschwimmer
F&S:
a) Schwimmerkammerdeckel
b) Vergaserdeckel mit Handhebel
c) Schwimmernadel
d) Klemmfeder für Schwimmernadel
e) Schwimmer
f) Gaskolben
g) Vergasergehäuse
h) Gummibalg für Regler
i) Reglergestänge
k) Federplättchen
l) Düse
m) Gasschieberanschlagschraube
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Kolbenschieber-Seitenschwimmer
BING:
a) Hohlschraube mit Hauptdüse
b) Leerlaufdüse
c) Nadeldüse
d) Düsennadel
e) Gaskolben
f) Schwimmerkammerdeckel
g) Schwimmer
h) Schwimmerkammer
i) Schwimmernadel
k) Siebschraube
l) Leerlaufluftregulierschraube
m) Gasschieberanschlagschraube
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Kolbenschieber
BING:
a) Luftfilter
b) Federbügel
c) Schwimmerkammer
d) Schwimmer
e) Hauptdüse
f) Einstellschraube
für Leerlauf
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Drosselklappe
BING:
a) Leerlaufdüse
b) Leerlauf-Luftregulierschr.
c) Korrekturluftschraube
d) Leerlaufeinstellschr.
e) Schwimmer
f) Mischrohr
g) Schwimmerkammer
h) Düsenhalter mit
eingebauter Hauptdüse
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Membranvergaser
BING:
a) Gashebel
b) Starterhebel
c) Tupfer
d) Ansauggeräuschd. (teilweise dargestellt)
e) Nassluftfilter
f) Verschlussschraube für Hauptdüsenkammer
g) Verschlussschraube für Leerlaufdüsenk.
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Bei manchen SB-Modellen ist der Vergaser nicht wirklich zerlegbar, er
ist dann auch ganz anders aufgebaut.
Der Vergaser ist mit Vorsicht zu behandeln, da die Düsen
millimetergenau gefräßt sind. Daher darf zum
reinigen kein Draht o.ä.
verwendet werden, was diese beschädigen könnte. Nur weiche
Materialien, etwa Pinselborsten verwenden. Ein Kompressor ist hier von
Vorteil. Die Einstellungen der
Düsen sind individuell (Die jeweilig angegebenen Einstellungen
sind die Grundeinstellungen bei Stationärausführung),
daher sollten diese vor dem Ausbau erst
reingedreht, die Umdrehung gemerkt und dann erst rausgeschraubt werden.
Dabei keine Gewalt anwenden! Es sind keine normalen Schrauben, die man
anziehen muss. Nicht jeder Vergaser hat Einstellschrauben,
etwa die alten F&S-Vergaser. Diese werden über die
Nadelposition, und/oder Düsengröße
eingestellt.
Bei der kleinen Schwimmerkammer
(Vergaser 3 + 4) auf die Schwimmernadel achten, diese fällt
ggf.
bei der Demontage heraus. Sie ist auch (warum auch immer) nicht in den
Zeichnungen aufgeführt.
Vergaser und Bauteile werden in Benzin, auch Waschbenzin, gereinigt und
dann ausgeblasen. Auch Bremsenreiniger eignet sich sehr gut.
Ob der Vergaser richtig eingestellt ist, erkennt man an der Elektrode
der Zündkerze. Diese muss rehbraun/leicht weiß sein.
Schwarz = Gemisch zu fett;
Weiß = Gemisch zu mager. Beim aufgeführten BING
Drosselklappenvergaser kann dies über die Schraube b
eingestellt
werden: Rein = fetter; Raus = magerer. Dabei sollte diese erst max. 1/4
Umdrehung rein/raus gedreht, der Motor belastet und dann die
Zündkerze angeschaut werden.
Nassluftfilter:
In Benzin auswaschen, trocknen, ggf. ausblasen und leicht
einölen, etwa das verwendete Motoröl
Kokosfaserfilter: In Benzin auswaschen, trockenen, ca. 3-5 Minuten in
Motoröl SAE 20 oder 30 legen und abtropfen lassen
Staubfilteranlage: Filtereinsätze in Benzin auswaschen,
trocken und leicht einölen, etwa das verwendete
Motoröl. Gehäuse mit Benzin aus-
waschen und gut trocknen
Ölbadluftfilter: Wenn verschlammt,
Ölbehälter reinigen und frisches Motoröl SAE
40 oder 50 bis zur Markierung auffüllen
Das
Filteroberteil in Benzin auswaschen und gut trocknen. Auf saubere
Lufteinlässe achten
Ansauggeräuschdämpfer: In Benzin auswaschen und gut
trocknen
Schaumstoffvorabschneider (mit Ansaugg.): Bei Staubniederschlag
austauschen.
Auspuff
(wenn möglich) zerlegen und im Schmiedefeuer (oder Grill)
ausbrennen. Auspuffkörper durch auskratzen reinigen. Die
Bohrungen im Auspufftopf nicht verändern, da sonst der
Benzinverbrauch, Auspuffgeräusch und Leistung negativ
beeinflusst werden.
Den Auspuffschlitz im Zylinder und Zylinderkopf durch auskratzen
reinigen, auf dem
Kolbenboden nur die braungebrannten Schuppen (etwa alle 100 St.).
Unterbrecher-Kontaktabstand
(u)
überprüfen, ggf. mit Stellschraube (f) und
Verstellnut (v) einstellen. Unterbrecher-Schmierfilz alle 200 St. mit
Bosch-Fett Ft 1 V4 einfetten. Schwungscheibe in Drehrichtung soweit
verdrehen, bis Unterbrecher zu öffnen beginnt. Der Kolben muss
sich nun x mm vor o.T. (oberem Totpunkt) befinden.
Abstand der Elektrode der Zündkerze
überprüfen, ggf. mit Diesel reinigen. Den Funke
kontrolliert
man, indem die Kerze in den Zündstecker gesteckt wird und mit
dem
Gewinde (nicht der Elektrode!) an Masse, z.B. den Kühlrippen
gehalten wird. Beim durchdrehen muss ein
gleichmäßiger Funke
an der Elektrode überspringen.
Hinweis: Alle Zündkerzen sind alte
Bosch-Bezeichnungen und nicht mehr erhältlich. Diese
können
aber normalerweise, etwa beim Auto- oder Motorradhändler
umgeschlüsselt werden.
Regler
Stamo: Bei starker Inanspruchnahme täglich etwas ölen
Feinregler:
Inhalt 15 ccm Motoröl (am besten das verwendete). Alle 50-100
St. 5 ccm nachfüllen (b). Bei ungünstigen
Verhältnissen, z.B. öft-
eres Schrägstehen,
ist der Ölstand schon nach 20 St. zu kontrollieren. Dieser ist
i.O., wenn bei still- und waagerecht stehendem
Motor der
Ölspiegel mit der Kante des vorderen Gussteges (a)
in gleicher Höhe steht
Umschaltbarer Regler: Inhalt 20 ccm Motoröl (am besten das
verwendete). Sonst wie Feinregler. Im Winterbetrieb auf SAE 20
umstellen
Gestänge: Bewegliche Teile leicht einölen.
Bei
zu geringer Kühlleistung kann der Motor überhitzen
und einen Kolbenfresser bekommen!
Lufteinlass, Lüfterhaube und ggf. Lüfterrad reinigen.
Durch abnehmen der Windleitkappe (bei ST) bzw. Lüfterhaube
(bei Stamo/SB) die Kühlrippen, insbesondere den Zylinderkopf,
reinigen.
Starterhebel:
In den Schmiernippel soviel Fett pressen, bis das alte aus den Fugen
heraustritt. Die Verzahnung sauber halten.
Bei den
kleinen Stamos nur
bei Generalüberholung etwas einfetten
Bei den großen Stamos alle 10
Betriebsstunden einige Tropfen Öl in die beiden
Helmöler geben. Zuviel schadet der Zündung!
Dabei den Starterhebel einige Male auf- und ab bewegen
Anschluss für biegsame Welle: Ca. 3 ccm
Heißlagerfett in den Schmiernippel pressen
Getriebe mit Fettschmierung: Angaben in ccm (soweit bekannt). Bei
Doppelgetriebe doppelte Menge. Fett eventuell ähnlich
Shell-Ambroleum.
Beim ST 50/75/100:
Füllmenge 30-40; Alle 50 St. 20 ccm nachfüllen
Beim ST 76/96: Füllmenge 30; Alle 50 St.
20 nachfüllen
Beim
ST 160/200/280: Füllmenge 30 (80 bei älteren
Modellen); Alle 50 St. 20 (40 bei älteren Modellen) nachf.
Beim ST 281:
Füllmenge 60; Alle 50 St. 40, bei Doppelgetriebe 60
nachfüllen
Beim ST 360:
Füllmenge 80; Alle 50 St. 40 nachfüllen
Bei den
kleinen Stamos: Füllmenge 60; Alle 50 St. 30
nachfüllen
Bei den
großen Stamos: Füllmenge ggf. 80; Alle 100 St. 30-40
nachfüllen
Getriebe mit Ölschmierung: Getriebeöl SAE 80
verwenden. Der Ölstand darf nicht unter den Rand
der Kontrollschraube fallen
Fliehkraftkupplung: Bei der Motorüberholung werden die
Lagerstellen etwas eingefettet. Bei den Stamos werden
alle 100 St. ca.
10
ccm Fett in den Schmiernippel gepresst.
Nicht zuviel, sonst rutscht die Kupplung!
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